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Help During Pregnancy











 

 

 


Das Fetofetale Transfusionssyndrom (FFTS) ist eine Krankheit der Plazenta (oder Nachgeburt), die Schwangerschaften mit eineiigen Zwillingen betrifft.
FFTS betrifft eineiige Zwillinge (oder höhere Mehrlingsschwangerschaften), welche eine gemeinsame monochoriale Plazenta haben.
Die gemeinsame Plazenta weist abnorme Blutgefäße auf, welche die Nabelschnüre und somit die Blutkreisläufe der Zwillinge verbinden.
Die gemeinsame Plazenta kann auch ungleichmäßig zwischen den Zwillingen aufgeteilt sein, wobei einer der Zwillinge zu wenige Nährstoffe erhält, um sich normal zu entwickeln oder zu überleben.
Die Ereignisse, die während der Schwangerschaft zu FFTS führen – der Zeitpunkt der Zellteilung, die Anzahl und Art der Verbindungsgefäße und die Art, wie die Plazenta von den Zwillingen geteilt wird – sind alle willkürliche Vorkommnisse, die nicht verhindert werden können (siehe „Die monochoriale Plazenta“); sie sind weder erblich oder genetisch, noch durch die Eltern beeinflusst oder hervorgerufen. FFTS kann jeden betreffen.

Die Plazenta ist die einzige biologische Struktur, die den Tod oder die Verletzungen von mehr als einer Person zur gleichen Zeit verursachen kann.

 

 

Je nach Anzahl, Art und Fließrichtung der verbindenden Gefäße kann Blut ungleichmäßig von einem Zwilling (dem Spender) zum anderen (dem Empfänger) übertragen werden.
Die Blutübertragung verursacht ein verringertes Blutvolumen beim Spenderzwilling. Dies führt wiederum zu langsamerem Wachstum im Vergleich zu dem anderen Zwilling und mangelhafter Urinproduktion, welche geringes bis nicht-vorhandenes Fruchtwasser oder Oligohydramnion (Fruchtwassermangel) bewirkt (die Hauptquelle des Fruchtwassers ist der Urin des Babys).
Der Empfängerzwilling wird mit dem erhöhten Blutvolumen überfordert. Diese zusätzliche Blutmenge führt zur Überbelastung des Herzens und unter Umständen auch zu Herzversagen; außerdem führt es zu einer übermäßigen Produktion von Fruchtwasser (Polyhydramnion), da eine erhöhte Urinproduktion stattfindet.
FFTS kann jederzeit während der Schwangerschaft auftreten, auch dann, wenn die Mutter schon in den Wehen liegt. Die plazentaren Anomalien bestimmen, wann und bis zu welchem Ausmaß die Übertragung zwischen den Zwillingen auftritt.
Das chronische FFTS beschreibt jene Fälle, bei denen die Krankheit bereits früh in der Schwangerschaft auftritt (12.-26. Schwangerschaftswoche). Diese Fälle sind besonders ernst, da die Babys noch nicht voll entwickelt sind und von daher nicht entbunden werden können. Zusätzlich haben die Zwillinge während ihrer Entwicklung in der Gebärmutter mehr Zeit, um von den FFTS-Anomalien geschädigt zu werden. Ohne Behandlung würden die meisten dieser Babys sterben und die Überlebenden würden mit Behinderungen und Geburtsfehlern geboren werden.
Das akute FFTS beschreibt die Fälle, die sich ohne Vorwarnung ereignen; jedes Mal, wenn ein bedeutender Unterschied im Blutdruck zwischen den Zwillingen festzustellen ist. Dies kann während der Entbindung oder während des letzten Schwangerschaftsdrittels passieren, wenn einer der Zwillinge ernsthaft krank wird oder als Resultat der Anomalien der gemeinsamen Plazenta verscheidet. Zwillinge mit akutem FFTS haben mit zunehmendem Gestationsalter eine größere Überlebenschance, allerdings sind sie dann auch einer größeren Gefahr im Hinblick auf Behinderungen ausgesetzt.




 

· Wie oft tritt FFTS auf?

· Was passiert mit den Babys?

-Faktoren für die Vorhersage von FFTS

-Wie sehen die Warnsignale aus?

· Welche Behandlungen stehen zur Verfügung?

-Was kann ich tun?

· Zusammenfassung

 
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