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Therapeutische Amniozentese zur Fruchtwasserreduktion:
Dies ist die „am häufigsten verfügbare
Therapie“ und bedeutet die Einführung einer Nadel
in die Fruchtblase des Empfängers, um das überschüssige
Fruchtwasser (Polyhydramnion) abzulassen. Die Unterleibsbeschwerden
der Mutter werden dadurch gelindert und die Dauer der FFTS-Schwangerschaft
verlängert, indem das Risiko eines vorzeitigen Blasensprungs
oder vorzeitiger Wehen durch eine übergroße Gebärmutter
reduziert wird. Zusätzlich wurde berichtet, dass die
Art der Übertragung bei einigen FFTS-Fällen durch
die Reduzierung des Drucks innerhalb des Mutterleibes verändert
werden konnte. Aus einigen Kliniken wird eine Überlebensrate
von 80 % nach Einsatz der Amniozentese gemeldet; der Gesundheitszustand
der überlebenden Säuglinge wird allerdings nicht
immer gemeldet. Neuere Berichte (s. Abschnitt über Medizinische
Forschung und Artikel) verzeichnen eine 60- bis 75-prozentige
Überlebensrate mit Amniozentese, allerdings zeigten 10-30
% der Überlebenden während des Ultraschalls in der
Säuglingsstation des Krankenhauses neurologische (Gehirn)
Anomalien. Da die Babys weiterhin verbunden bleiben, ist auch
der Blutübertragungsprozess zwischen den Zwillingen fortbestehend
(sowohl bei akuten als auch chronischen Fällen). Dies
erklärt möglicherweise den höheren Anteil medizinischer
Probleme bei den überlebenden Babys im Vergleich zu angewandten
Verfahren, bei denen die Babys voneinander getrennt werden.
Amniotic Septostomy:
This is the intentional creation of a hole in the
membrane septum between the babies’ bags of water with
a needle during ultrasound scanning. It allows for some of
the excess amniotic fluid in the recipient’s bag of
water to enter the sac of the donor who usually has no to
very little amniotic fluid. In one report of 12 TTTS cases,
the septostomy to delivery interval was 8.5 weeks and 83%
(20/214) of the twins survived. The health of the surviving
twins was not given. The babies remain connected with this,
and there is now the additional risks associated with twins
who sit in the same sac (monoamnionic) such as possible umbilical
cord entanglement.
Amniotische Septostomie:
Hier wird während einer Ultraschalluntersuchung mit einer
Nadel ein Loch in die Membrane zwischen den beiden Fruchtblasen
der Babys gestochen. Hierdurch kann überschüssiges
Fruchtwasser aus der Fruchtblase des Empfängers in die
Fruchtblase des Spenders fließen, der normalerweise
sehr wenig oder überhaupt kein Fruchtwasser besitzt.
Einem Bericht zufolge hatte die Septostomie bei 12 FFTS-Fällen
zu einer Verlängerung der Schwangerschaft um 8,5 Wochen
und zu einer Überlebensrate der Zwillinge von 83 % (20/214)
geführt. Der Gesundheitszustand der überlebenden
Zwillinge wurde nicht angegeben. Die Babys bleiben mit dieser
Methode miteinander verbunden; es ergeben sich zusätzliche
Risiken, wenn sich Zwillinge in der gleichen Fruchtblase (monoamnial)
befinden, wie z. B. mögliche Nabelschnurverschlingung.
Medikamentöse Therapie:
Mehrere Medikamente sind bei der Behandlung von
FFTS für verschiedene Zwecke verwendet worden:
Digoxin-Therapie
bei fetalem Herzversagen: Bei dieser Therapie verabreichen
die Ärzte das Medikament entweder der Mutter in Tablettenform
oder injizieren es direkt dem Zwilling, bei dem Anzeichen
von Herzversagen auftreten. Dieses Medikament kann unter Umständen
das Herz stärken, wenn es durch das Blutvolumen überfordert
ist.
Indomethazin-Therapie,
um die Fruchtwasserproduktion zu verringern: Auch bei dieser
Therapie verabreichen die Ärzte das Medikament der Mutter
in der Hoffnung, die Urinproduktion des Empfängers zu
reduzieren und somit auch die Menge des Polyhydramnions zu
verringern. Indomethazin ist ein Aspirin-ähnliches Medikament
(nicht-steroidal/entzündungshemmend) mit zahlreichen
Nebenwirkungen auf das Baby; eine davon betrifft die Nieren
und führt dadurch zu verminderter Urinproduktion. Es
ist das stärkste Medikament zur Behandlung vorzeitiger
Wehen und wird zu diesem Zweck öfter bei FFTS eingesetzt.
Wurden FFTS-Fälle ausschließlich mit diesem Medikament
behandelt, waren die Ergebnisse allerdings enttäuschend.
Tokolytische
(wehenhemmende) Medikamente, um vorzeitigen Wehen entgegenzuwirken:
Zusätzlich zu Indomethazin gibt es eine Reihe anderer
Medikamente, die eingesetzt werden, um vorzeitigen Wehen bei
FFTS-Fällen entgegenzuwirken.
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