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Help During Pregnancy











 

 

 


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Bettruhe und erhöhte Einnahme von Protein und Kalorien sind äußerst wichtig für eine werdende Mehrlingsmutter. Die Wichtigkeit von Bettruhe und erhöhter Einnahme von Protein und Kalorien ist noch größer, wenn Sie mit Fetofetalem Transfusionssyndrom diagnostiziert wurden.


Ihre Gebärmutter ist aufgrund Polyhydramnion (überschüssiges Fruchtwasser) weiter ausgedehnt, als normalerweise für Ihre Mehrlingsschwangerschaftswoche üblich ist. Die Mutter hat ein erhöhtes Frühgeburtsrisiko, höher als normalerweise bei Mehrlingsschwangerschaften gesehen wird. Sitzen erhöht den Druck auf den Gebärmuttermund und sollte deshalb vermieden werden. Die Untersuchung des Gebärmuttermundes und das Anlegen einer Cerclage (Umschlingung) hat geholfen, 30 % der Schwangerschaften, welche sich einer plazentaren Laseroperation mit Dr. Julian De Lia unterzogen (www.tttsmd.com), zu retten. Ohne die Cerclage wäre die Operation aufgrund des geschwächten Gebärmuttermundes nicht möglich bzw. nicht ausreichend gewesen, um den Babys zu helfen. Es ist äußerst wichtig, dass der Gebärmuttermund jede Woche per Ultraschall untersucht wird. Es hilft, die Mutter auf ihrer linken Seite liegen zu haben, sei es auf der Couch, dem Boden mit ihren Kindern, im Bett, im Liegesessel oder im Garten auf einem Liegestuhl, um den Druck auf den Gebärmuttermund zu verringern und somit Frühgeburten zu verhindern.


Dr. Julian De Lia, ein Pionier im Bereich plazentarer Laseroperationen, hat die Bedeutung richtiger Ernährung für Frauen mit monochorialen Plazenten sowie Frauen mit und ohne FFTS recherchiert. Er empfiehlt seinen Patientinnen, jeden Tag drei Proteingetränke zu sich zu nehmen. Dr. De Lia erklärt, „Bei Patientinnen mit FFTS treten gegen Schwangerschaftsmitte schwere Hypoproteinämie und Anämie auf. Diese mütterlichen Stoffwechselparameter können die fetalen Merkmale des FFTS beeinflussen und die Überempfindlichkeit der Mutter gegen intravenöse Flüssigkeit bei komplizierten Mehrlingsschwangerschaften im Allgemeinen erklären. Wir halten unsere Daten für ausreichend, um den massiven Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln bei der Behandlung früher (monochoriale Zwillinge mit subtilem Wachstum und unterschiedlich großen Fruchtwassermengen) und schwerer FFTS zu unterstützen, unabhängig davon, welche invasive Therapie eingesetzt wird (z. B. fetoskopische plazentare Laseroperation, Amniozentese zur Fruchtwasserreduktion, Septostomie etc.)“.


Wir haben beobachten können, dass die Ernährungstherapie vielen Frauen hilft, da wir monatlich über 40 schwangeren Frauen, die positiv für FFTS sind, helfen. Sie fühlen sich nicht nur besser, da sie nicht mehr unterernährt sind, auch die Anzeichen für Polyhydramnion gehen zurück. Viele Frauen brauchen weitere Therapien, aber viele der Frauen, denen die Ernährungstherapie geholfen hat, haben vielleicht Laseroperationen oder andere Behandlungen vermeiden können. Mütter fühlen sich auch so erleichtert, dass es etwas gibt, das sie sofort tun können, um ihren Babys zu helfen.


Auf der Grundlage des Kontakts mit Tausenden von FFTS-Schwangerschaften und der Studien, die von Dr. De Lia und seinem Team am Internationalen Institut für FFTS-Behandlungen durchgeführt werden, sind diese Informationen von größter Bedeutung. Äußerst wichtig: Ernährungstherapie, Bettruhe, wöchentliche Gebärmuttermunduntersuchungen durch Ultraschall und notfalls eine Cerclage.


 




 
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